artROOM

Der artROOM Konstanz entwirft und organisiert innovative Vermittlungsstrategien für zeitgenössische Kunst, erarbeitet Ausstellungskonzepte für Institutionen und Unternehmen, erstellt Nutzungskonzepte für kreative Räume, macht Kunst und kulturelles Engagement öffentlich und berät private Interessenten bei allen Themen rund um die ›Schönen Künste‹. Als Galerie präsentiert und vermittelt der artROOM Konstanz Werke nationaler und internationaler bildender Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Fotografie, Installation, Malerei, Video und Zeichnung. Seit 2O16 präsentiert sich der artROOM zusätzlich mit Teilnahmen an national und international anerkannten Kunstmessen [u.a. STROKE Art Fair, art KARLSRUHE]. 

artROOM Konstanz
Schneckenburgstraße 11 
D–78467 Konstanz

+49 75319454550 
info@artroom-konstanz.com
artroom-konstanz.com

BLICKWECHSEL II

Eine Gruppenausstellung der besonderen Art & Weise. Uwe Langmann, Hans Findling, kunstrasen, Sebastian Wandl sowie einige national und international gesammelte Künstler aus der Sammlung des artROOM.

 
Dieses Jahr öffnet der artROOM Konstanz anlässlich der Kunstnacht seine Räumlichkeiten in den Rieter Werken und gibt die Möglichkeit, die jungen Künstler und Künstlerinnen sowie ihre Arbeiten kennen zu lernen. Bei der extra für diesen Anlass konzipierten Ausstellung BLICKWECHSEL II präsentieren wir einen Mix aus Fotografie, Malerei, Lichtinstallation, Pop-Art und Illustrationskunst, um Ihnen einen Eindruck von der hohen Qualität und der Vielfalt der kreativen und künstlerischen Auseinandersetzungen zu vermitteln. Für alle Freunde, Förderer und Gäste findet am Abend eine Kunstschau der besonderen Art & Weise statt, zu welcher wir neben der privaten Sammlung des artROOM Konstanz auch die ein oder andere Überraschungen parat halten.

Einige der ausgestellten Künstler werden persönlich anwesend sein. Unter allen Besuchern des artROOM Konstanz wird ein Kunstwerk verlost. 

  • artROOM Konstanz

  • Sebastian Wandl,Ibella,6O × 6O cm, Edition v. 2O, Siebdruck,2O16

Boulev'art

Der Boulev’art ist Teil der Kunstnacht Konstanz Kreuzlingen 2O17 und wird von der Kunstkommission der Stadt Kreuzlingen zusammen mit dem Kunstraum Kreuzlingen produziert. Gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter John Canciani wurde ein Kurzfilmprogramm speziell für den Boulev’art zum Thema ›Wasser‹ zusammengestellt. 
 

Boulev'art Kreuzlingen

Haupstrasse
CH–8280 Kreuzlingen


initiiert vom Kunstraum Kreuzlingen
kunstraum-kreuzlingen.ch

Boulev’art

Andres Bosshard · Frölicher | Bietenhader · Michael Günzburger · Christina Kubisch · Peter Lüem · Martin Maeder · Christian Niccoli · Stefan Rohner · Roman Signer · Andrea Vogel Kuration: Ute Christiane Hoefert
Kuration: Ute Christiane Hoefert

 

Für einen Abend verwandelt sich die Hauptstrasse in Kreuzlingen in einen Boulev’art. An verschiedenen Orten präsentieren sich Kunstwerke, die sich mit dem gestellten Thema ›Wasser‹ auf teils humorvolle, teils kritische Art beschäftigen. Während die St. Galler Künstlerin Andrea Vogel in leeren Brunnen in Rom als Wasserspenderin und Brunnenfigur auftritt, erzeugt Christian Niccoli mit seiner Videoarbeit ›Planschen‹ eine verstörende Assoziation zur Flüchtlingsdebatte. 

Unter den für den Boulev’art ausgewählten Werken befinden sich neben Installationen, die Wasser ästhetisch erfahrbar machen, Arbeiten, die den Zugang zu und Umgang mit dem lebensnotwendigen Gut befragen. Wasser ist der Inbegriff allen Lebens, es hat reinigende und schöpferische Kraft, kann aber auch zur zerstörerischen, existentiellen Bedrohung werden. 
 

Im „DAS TRÖSCH“:Kurzfilmprogramm in Zusammenarbeit mit John Canciani, künstlerischer Leiter der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur, ab 18 Uhr

Bar und Konzert „Krautfass 3000“, um 23 Uhr. 

  • FONTANA QUATTRO, Andrea Vogel, 2012, Rom (Filmstill)

  • Christian Niccoli, Planschen, 2008 (Filmstill)

Galerie Bagnato

Die Galerie Bagnato wurde 1987 als Galerie für Gegenwarts- kunst gegründet. Der Galerieraum ist Teil des in Konstanz-Oberdorf unter Denkmalschutz stehenden Kehlhofes aus dem 17. Jahrhundert und besteht aus drei Ebenen. Geprägt wird der Raum von den hohen geweißelten Wandflächen von bis zu 1O Metern Höhe und vom rohen Holz der Balken. Jedes Jahr finden von April bis November etwa fünf nationale und internationale Ausstellungen statt, zusätzlich ein bis zwei Winterausstellungen. Malerei und Zeichnung bilden den Schwerpunkt. Der große Raum eignet sich besonders für Installationen, Skulpturen und Objekte. BesucherInnen aller Altersgruppen aus dem In-und Ausland schätzen seit nun bald 3O Jahren die Qualität der ausgestellten Exponate und das Ambiente. Auch die Feste und Events haben große Anziehungskraft. Seit 2004 ist die Galerie Bagnato regelmäßig auf Messen präsent.

 

Galerie Bagnato

Galerie für Gegenwartskunst 

Bagnatosteig 20
D–78465 Konstanz

+49 75331393 
info@galerie-bagnato.de
galerie-bagnato.de

Di–Fr 15–17 Uhr
So 11–13 Uhr 

Wenn Balken tanzen gehen

Harald Kienle


Arbeiten aus "Papier und Holz" von Raimund A. Buck und Harald Kienle. Im Rahmen der Ausstellung "Papier und Holz" präsentieren wir zur Kunstnacht  eine Installation mit Licht und Klang von Harald Kienle
 

›Den Raum wandeln. Mit dem Raum spielen. Da sind Balken im Fachwerk. Holz, das Verbindung eingeht, Stabilität erzeugt, eingebunden ist, in einem stabilen Gemäuer aus Stein und Zement. Wie wäre es, wenn diese Balken spazieren gehen könnten? So stelle ich meine Skulpturen, Materialverbindungen aus Stein, Holz und Gips, in den Raum und gehe in Kontakt, mit dem, was da ist. Vom dichten Volumen des Baumstammes gelöst, durch Aufsägen und immer kleiner Spalten des Holzes entstehen ›Spächtele‹, die aufgestapelt neue Räume ergeben. Räume, die sich mit Licht und Klang zu einer immer wieder neuen Skulptur ergeben.‹

Geboren 1962 in Sindelfingen, studierte Malerei und Bildhauerei. 1996 nahm er am Künstleraustausch der Ponte Cultura Brasilien teil. Er lebt und arbeitet in Nürnberg.

  • Harald Kienle, Stapelung 7,  2016, Fichte

  • Harald Kienle, Stapelung 6, Fichte, 2O16

Galerie Geiger

Seit ihrer Gründung 1975 präsentiert die Galerie sieben bis acht Ausstellungen international renommierter Künstler pro Jahr und ist regelmäßig auf großen Kunstmessen vertreten. Jede Ausstellung wird in direkter Zusammenarbeit mit den Künstlern konzipiert und bietet Einblicke in das Gesamtwerk und seine Entwicklung. Im Zentrum des Galerieprogramms steht die internationale Avantgarde der Sechziger Jahre [von Assemblage bis ZERO] sowie wichtige Vertreter der konkreten Kunst. Alle Ausstellungen werden von dem Kunsthistoriker Dr. Stephan Geiger wissenschaftlich betreut. Die Galerie verfügt hier über ein Fachwissen, auf das viele Sammler und Museen immer wieder vertrauensvoll zurückgreifen. 

Galerie Geiger
Fischmarkt 5a
D–78462 Konstanz

+49 7531917531
info@galerie-geiger.de
galerie-geiger.de

Di–Fr 13.30–18 Uhr
Sa 11–17 Uhr

Light and Matter

Heinz Mack


Der ZERO-Gründer und Lichtkünstler Heinz Mack gehört zu den wegweisenden Protagonisten der europäischen Kunstgeschichte nach 1945. Die großen ZERO-Ausstellungen im New Yorker Guggenheim Museum, dem Berliner Martin-Gropius-Bau und dem Amsterdamer Stedelijk Museum haben die prägende Rolle, die Heinz Mack innerhalb der Avantgarde-Kunst der Sechziger Jahre spielte, untermauert. Macks Werke finden sich in nahezu allen großen Museen der Welt, seine Land Art-Projekte in der Wüste haben Maßstäbe gesetzt und sein enormer Einfluss auf nachfolgende Generationen wird heute immer deutlicher sichtbar.

Die Galerie Geiger ist stolz, bereits ihre achte Einzelausstellung dieses international gefeierten Künstlers präsentieren zu können. Gezeigt werden Leinwände, Pastelle und Keramiken. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kurzeinführungen in die Ausstellung jeweils um 19, 21 und 23 Uhr. 

  • Heinz Mack, Keramische Skulptur K 39, 39,5 × 26,5 × 4,5 cm, 1997, © Atelier Heinz Mack, VG Bild-Kunst, Bonn, 2017

Galerie Grashey

Die Kunsthistorikerin Ursula Grashey betreibt seit 199O die Galerie Grashey für zeitgenössische Kunst in Konstanz. In fünf bis sechs Ausstellungen im Jahr werden Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler in den hohen Galerieräumen ausgestellt: Malerei, Zeichnung, Skulptur, Fotografie und Video sind vertreten. Bekannte und noch unbekannte Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Polen und den USA wurden bereits ausgestellt. Die Galerie war viele Jahre auf Kunstmessen wie der Art Frankfurt, der Kunst Zürich, der Art Karlsruhe oder der Kunstmesse Dornbirn vertreten.



Galerie Grashey
Schützenstraße 14

D–78462 Konstanz

+49 753116614 
galerie@grashey.eu
grashey.eu

Mi–Fr 15–18 Uhr
+ nach Vereinbarung 

Malerie

Ulrike Hogrebe
 

Die Berliner Künstlerin Ulrike Hogrebe [*1954] studierte von 1975–78 an der Hochschule der Künste Berlin. Sie kann auf zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in namhaften nationalen und internationalen Galerien zurückblicken. In der Galerie Grashey hatte sie 2OO5 ihre erste Einzelausstellung.

Ulrike Hogrebe stellt in ihren Bildern Gewohntes in Frage. ›Irritationen, wohin man schaut‹, titelte die Süddeutsche Zeitung. Hogrebes Malerei führt uns in eine Welt der Bildzeichen. Es gibt keine Eindeutigkeit in ihren Bildern. Immer wieder wird man auf falsche Fährten geführt. Das geschieht nicht selten mit einer Portion Ironie. Dabei gelingt es Hogrebe, einen spannenden Dialog zwischen den flächigen Farbschichten, die einen geheimnisvollen Bildraum entstehen lassen, und den grafischen Zeichen zu entwickeln.

  • Stadt bei Nacht, 2016, Öl/Lwd., 130 x 150 cm

  • Scheune III, 2016, Öl/Lwd., 80 x 100 cm

  • Galerie Grashey

Galerie Kunstgrenze

Die in Kreuzlingen ansässige Dörflinger Stiftung führt seit April 2O14 die Galerie Kunstgrenze in Konstanz. In wechselnden Ausstellungen wird hier das künstlerische Schaffen von Johannes Dörflinger gezeigt. Oft finden auch Gruppenausstellungen statt. Dörflinger wählt dann ein Ausstellungsthema und nimmt den Dialog mit weiteren Künstlern auf. Die Galerie schafft Raum: für freie Assoziationen, kreative Gedanken und unkonventionelle Gespräche.



Kreuzlinger Straße 56
D-78462 Konstanz


+41 791979140

 
info@doerflingerstiftung.org
doerflingerstiftung.org

Hommage an Giorgio Morandi

Gruppenausstellung mit Christian Chaize, Johannes Dörflinger, Elsbeth Juda, Philippe Mahler, Florian Schwarz, Jan Peter Thorbecke


Hommage an Giorgio Morandi. Ein Maler, der ein Leben lang das immer Gleiche und vermeintlich Unbedeutende malte. Ein Maler, der auf optische und inhaltliche Sensationen verzichtete. Ein Maler der Stille; fern von jeglichem Kunstgerede.

Morandi hat bis heute viele Künstler inspiriert. Die in der Ausstellung gezeigten Werke von Christian Chaize, Johannes Dörflinger, Elsbeth Juda, Phillipe Mahler, Florian Schwarz und Jan Peter Thorbecke sind alle Giorgio Morandi gewidmet. Der Künstler zeigt alles so, dass selbst im Vertrauten ein Unbekanntes aufscheint. Er gibt keine Aussagen vor, fügt keine Erklärungen an, er macht Stille sichtbar.

Um 18.3O Uhr: Schalen, Becher, Flaschen und Gefäße — gefüllt mit vielen Köstlichkeiten — zur offiziellen Eröffnung der Ausstellung. Einführung: Christoph Bauer, Leiter Kunstmuseum Singen.

  • Stilleben für Morandi, Aquarell auf Ingrespapier, Johannes Dörflinger, 1962

  • Stilleben für Morandi, Collage auf Karton, Elsbeth Juda, 1986

Gewölbekeller [Kulturbüro]

Im Gewölbekeller des Kulturzentrums am Münster präsentiert das Kulturbüro Ausstellungen und Kunstprojekte vorrangig regionaler Bildender Künstler und Künstlerinnen, Literaturprojekte der Freien Konstanzer Kulturszene, sowie klassische Autorenlesungen. Die historischen Mauern schaffen ein besonderes kulturelles Ambiente. Gleichfalls entsteht Spannung zwischen mittelalterlicher Architektur und modernen literarischen und künstlerischen Inszenierungen.

 

Gewölbekeller

[Kulturbüro der Stadt Konstanz] 
[Kulturzentrum am Münster] 

Wessenbergstraße 41
D–78462 Konstanz


+49 753 1900 900
konstanz.de/kulturzentrum

Di–Fr 10–18 Uhr

Sa+So 10–17 Uhr

Fernbeziehungen

Künstlergruppe Blaue Ampel: Ulrike Altekruse, Iren Böhme, Karl Förster, Lena Kilkka, Peter Krabbe, Tassilo Ott, Stefan Postius, Thilo Seibt, Carola Thielecke, Monika von Wegerer


 

Die Welt wird ständig vernetzter. Reisen war nie zuvor so erschwinglich, durch moderne Medien kann man mit Menschen weltweit kommunizieren, Millionen suchen ihr Glück in fremden Städten und Ländern. Scheinbar rückt durch diese Entwicklungen die Welt näher zusammen. Gleichzeitig wächst die physische Entfernung zwischen den Menschen, heute prägen Fernbeziehungen unsere Gesellschaft. Auch die Berliner Künstlergruppe Blaue Ampel hat seit einiger Zeit ein Mitglied in Konstanz, führt jetzt also eine Fernbeziehung. Deshalb hat sie für ihre Ausstellung in Konstanz dieses Thema gewählt. Die Arbeiten zeigen, dass es Fernbeziehungen nicht nur zwischen Menschen geben kann, die weit auseinander leben, sondern auch in nächster Nähe.

Die Ausstellung ›Fernbeziehungen‹ wird an diesem Abend eröffnet. Die Künstler werden bei einem kleinen Umtrunk zum Gespräch zur Verfügung stehen.

  • Aus der Serie „So nah, so fern“, Ulrike Altekruse, (C) Ulrike Altekruse

Kunstraum Kreuzlingen & Tiefparterre

Der Kunstraum Kreuzlingen definiert sich als Ort für den ›Discours‹ zeitgenössischer Kunst. Pro Jahr werden fünf kuratierte Projekte in Zusammenarbeit mit den Künstlern exklusiv auf die Räumlichkeiten hin entwickelt. Direkt unter dem Kunstraum gelegen, ist seit 2OO8 das Tiefparterre, Geschoss und Plattform für elektronische Künste und experimentelle Projekte aus deren Forschungsbereich. Die Teilnahme an der Kunstnacht Konstanz Kreuzlingen ist als Programmpunkt fest gesetzt. Zur Bandbreite der Aktivitäten zählt zudem alle zwei Jahre die Verleihung des Adolf-Dietrich-Förderpreises der Thurgauischen Kunstgesellschaft.

Kunstraum Kreuzlingen & Tiefparterre
Bodanstraße 7a

CH–8280 Kreuzlingen

+41 793761335 
tisserand@kunstraum-kreuzlingen.ch
kunstraum-kreuzlingen.ch

Fr 15–20 Uhr
Sa+So 13–17 Uhr

+ nach Vereinbarung

Krieg ohne Krieg, Fotografie

Meinrad Schade
 

Für sein Langzeitprojekt bereiste Meinrad Schade Länder, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entstanden sind. Seine Fotografien zeigen dabei einen klaren und eindringlichen Blick auf das, was in der Chronologie des Krieges an dessen Ende steht: der Versuch eines ›Lebens danach‹ in den ›Zwischenräumen‹, den einstigen Schauplätzen von Tod und Zerstörungen; wenn Land und Bevölkerung zum Alltag zurückkehren. Schades Bilder sind intime Momentaufnahmen von Land und Bevölkerungen, die offenlegen, dass gerade in diesen fragilen Zwischenräumen eine groteske Faszination für Krieg und Gewalt weiterlebt. Die Ausstellung dokumentiert eindrücklich den immer gleichen Reigen von Krieg und Zerstörung und zeigt, wie schwerwiegend und universal deren Folgen sind.

Tiefparterre: Abwesenheitsassistenz

Boris Petrovsky


Petrovsky entwickelte für das Tiefparterre die Maschinenkonstruktion ›balanced‹ aus sechs Industrie-Elektromotoren, die auf einer Aluminiumscheibe in kreisförmig schaukelnde Bewegung versetzt werden.

  • Meinrad Schade, Krieg ohne Krieg

  • Boris Petrovsky, Motiv B

Kunstverein Konstanz e.V.

Als älteste institutionelle Einrichtung mit ca. 55O Mitgliedern bietet der Kunstverein Konstanz ein spezialisiertes, vielfältiges Ausstellungsprogramm: Aktuelle Positionen der Malerei, Skulptur und Fotografie werden ebenso präsentiert wie Videokunst und installative Arbeiten. Die historischen Räumlichkeiten des Kunstvereins Konstanz mit seinen beiden Oberlichtsälen laden Künstlerinnen und Künstler ein, sich mit ihren Arbeiten explizit mit dem Raum auseinanderzusetzen. Der Kunstverein bezieht sich in seinem internationalen Ausstellungsprogramm auf seine besondere Lage in der europäischen Grenzregion, oft auch in Auseinandersetzung mit aktuellen Themenstellungen der Zeitgeschichte. Alle zwei Jahre wird gemeinsam mit der Stadt Konstanz der Konstanzer Kunstpreis vergeben.



Kunstverein Konstanz e.V.
[Kulturzentrum am Münster]

Wessenbergstraße 39/41
D–78462 Konstanz

+49 7531 22351
info@kunstverein-konstanz.de
kunstverein-konstanz.de

Di–Fr 10–18 Uhr
Sa+So 10–17 Uhr

Constructions sensibles – Junge Kunst aus der Westschweiz

Matthieu Barbezat und Camille Villetard, Katrin Hotz, Neil Byrne Jossen, Vicente Lesser, Grégory Sugnaux
 

Im Format ›Junge Kunst aus...‹ des Kunstvereins Konstanz werden junge Kunstschaffende aus der französischen Schweiz gezeigt, die an der ECAV studiert haben und nun seit einigen Jahren in der Schweizer Kunstszene unterwegs sind. In ihren Arbeiten ist der Bezug zum Raum und zu architektonischen Strukturen vorherrschend. Zudem haben einige der ausgewählten Kunstschaffenden eine Affinität zu speziellen — industriellen oder vorgefundenen — Materialien entwickelt. Raumgreifende Linien und Zeichnungen auf überlappenden Papierbahnen kommen ebenso vor wie Interventionen mit Isoliermatten und Bodenbelägen, Licht und Spiegeln, transparenten Folien oder Neonröhren. Die installativen Arbeiten greifen vorgefundene Strukturen auf und verweilen trotzdem im Angedeuteten und Ephemeren. Constructions sensibles.

Um 2O Uhr findet im Innenhof des Wessenberghauses die Performance ›La poupée mal assurée‹ der Künstlerin Noemie Praz statt. Mit einem hautfarbenen Tricot bekleidet, bewegt sie sich zu einem diffusen Sound durch den Raum. Im Anschluss wird eine weitere Sound-Installation von ihr laufen.

  • Gregory Sugnaux „ Ultrapanorama Sampling II“, © David Aebi

  • Meret Knobel “Hesch e Vogu”, Videostill

  • Kunstverein Konstanz; Ausstellungsansicht ›suckstrakt‹; 2016

Lachenmann Art

Die Galerie Lachenmann Art befindet sich in einer ehemaligen Schiffslagerhalle am Ufer des Seerheins. Ziel der Galerie ist die Stimulation konstruktiver und nachhaltiger Beziehungen zwischen kraftvollen Künstlern, enthusiastischen Sammlern und kulturellen Institutionen. Der Fokus des Programms liegt auf aufstrebenden Künstlern, deren Arbeiten der Öffentlichkeit bekannt und in privaten, sowie institutionellen Sammlungen vertreten sind. Die Schwerpunkte der Ausstellungstätigkeit bilden junge, eigenständige Positionen zeitgenössischer Kunst. Mit jährlich etwa fünf Ausstellungen deckt die Galerie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Fotografie, sowie Installation und Konzeptkunst ab und ist seit 2O16 auf internationalen Messen präsent.

 

Lachenmann Art
Reichenaustraße 53

D–78467 Konstanz

+49 75313691371 
office@lachenmann-art.com
lachenmann-art.com

Mi–Sa 11–18 Uhr

+ nach Vereinbarung

Vanitas Fair

Nika Fontaine & Zohar Fraiman
 

Herzstück der Ausstellung Vanitas Fair ist die Installation ›Pimp my Ride to Heaven‹ von Nika Fontaine, geschaffen für eine Ausstellung in der Deutsche Bank Kunsthalle in Berlin. Die düster-funkelnde Installation feiert die Themen ›Vanitas‹ und ›Wiedergeburt‹. Im Zentrum steht dabei die Auseinandersetzung mit den Formen des Totenkultes und der Fetischisierung von Tod und Wiedergeburt.

Zohar Fraimans Arbeiten nähern sich dem Vanitas-Begriff von einer anderen Seite. Sie befasst sich in ihren Werken mit den Extremen zwischenmenschlicher Beziehungen. Die Besessenheit ist hierbei das zentrale Thema im Werk der Künstlerin. Die gezeigten Arbeiten setzen sich mit einer Figur aus dem jüdischen Volksglauben auseinander, dem Dybbuk, der die ruhelose Seele eines Verstorbenen darstellt.

Geöffnet ab 18 Uhr. Um 19:30 Uhr findet zusammen mit den Künstlerinnen die feierliche Vernissage mit Speisen & feinen Getränken statt. Ab 23 Uhr Zutritt ab 18 Jahren zum LA_Club (bis 2 Uhr).“

 

  • Nika Fontaine @ Lachenmann Art für Kunstnacht 2017

  • Zohar Fraiman, It's so cold in the D, 95x135 cm, oil on canvas, 2016

Museum Rosenegg

Das Museum Rosenegg wird durch die Stiftung Rosenegg geführt. Als Haus mit kulturellen Aktivitäten erfreut es sich seit 2OO7 zunehmender Besucherzahlen. Nebst Dauerausstellungen zeigt es in rascher Folge Sonderausstellungen mit einem Bezug zur grenzüberschreitenden Region. Kunstausstellungen stehen jährlich zwei auf dem Programm. Eine ist Künstlern gewidmet, die nicht

die nicht in Vergessenheit geraten dürfen, die andere zeigt Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. 
 

Museum Rosenegg
Bärenstrasse 6
CH–8280 Kreuzlingen

+41 6728151 
info@museumrosenegg.ch
museumrosenegg.ch

Mi 17–19 Uhr
Fr+So 14–17 Uhr

Von Land und Leuten

Ludwig Demarmels

 

Ob Bergrücken, Seen, Blumenstilleben oder Menschen bei ihrer Arbeit, Ludwig Demarmels [1917–1992] erzählt als Künstler vom Lebensraum des Menschen. Sein Werk zeichnet sich durch seinen engen Bezug zu drei Orten aus: Stierva, sein Geburtsort, Davos und Romanshorn, wo er später lebte und arbeitete. Der Künstler konzentrierte sich in seinem Schaffen auf die unmittelbare Lebenswelt der Bewohner mit ihren Traditionen, Ritualen und alltäglichen Verrichtungen. Seine feine Beobachtungsgabe und sein Sinn für die Komik mancher Momente machen sein Gesamtwerk nicht nur zu einem wichtigen Beitrag zur Kulturgeschichte der Schweiz, sondern sind Kennzeichen für seinen ganz eigenen künstlerischen Stil. Ab 19 Uhr stündlich Lesungen von Tresa Rüthers-Seeli und Dr. Arnold Spescha; Bildbesprechungen durch Kunstvermittlerin Silvia Peters und musikalische Begleitung vom Gitarrenduo Ron Atiqi und Ognjen Divljak.

Ab 19:3O Uhr stündlich Vorführung des Dokumentarfilms über Ludwig Demarmels mit Einführung des Autors Gion Pol Simeon.

Durchgängig: Kaffeestube mit Bündner Nusstorte.

  • Ludwig Demarmels, Vernissage, Öl auf Leinwand 1984

  • Ludwig Demarmels, Atelier, Öl auf Leinwand 1980,© Roswitha Demarmels

  • Museum Rosenegg

Neuwerk Kunsthalle e.V.

Der Neuwerk Kunsthalle e.V. wurde im Jahr 2OOO unter dem Motto ›Gewerbe trägt Kultur‹ gegründet. Die frühere industrielle Nutzung des Gebäudekomplexes prägt auch heute noch den Charakter der großen multifunktionalen Kunsthalle mit Innenhof. Fünf Mal im Jahr gibt es zeitgenössische Kunst, Installationen, Performances, Musik, Theater, Filmvorführungen und Literatur. Der Neuwerk Kunsthalle e.V. versucht in seinen Ausstellungen markante Positionen zeitgenössischer Kunst zu präsentieren. Sein Grundsatz lautet: Experimente sind nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Mit der Ausstellungsreihe ›Baustelle‹ hat er eine Plattform für KunststudentInnen geschaffen, wie es sie in der gesamten Bodenseeregion nicht gibt. Qualität und Mut sind bei seiner Auswahl wesentlich.
 
 

Neuwerk Kunsthalle e.V.
Oberlohnstraße 3
D–78467 Konstanz

+49 1709672182 
kunsthalle@neuwerk.org
kunsthalle.neuwerk.org

Riverine Zones

Philippe Geist
 

Wasser und Zeit sind die Konstanten in Werk von Philipp Geist. Die Video-Raum-Installation nimmt den Betrachter mit auf eine Entdeckungsreise durch internationale Flüsse. Das Langzeitprojekt begann vor 1O Jahren. Mit einer Unterwasser-Kamera streift der Künstler seither durch alle Zonen von Flüssen auf der ganzen Welt. Er bezieht aus der Wasserperspektive auch das Ufergebiet mit ein. Geist gestaltet das gleichzeitige Eintauchen in die Bildwelten vieler Fließgewässer. Er kreiert damit ein alternatives Zeit-Raum-Gefüge zwischen Stillstand und Bewegung, voller Strukturen, Bewegungsformationen und Lichtspielen. Zusätzlich gestaltet Philippe Geist Im Außenbereich des Neuwerks eine Lichtinstallation.

Philipp Geist [*1976] in Witten a.d. Ruhr, lebt in Berlin und Weilheim. Er arbeitet international in den Medien Videoinstallation, Audio/Visuelle Performance, Malerei und Fotografie. 

  • Philippe Geist RIVERINE ZONES, Videostill

  • Philippe Geist RIVERINE ZONES, München Isar, since 2006 ongoing project 

  • hilippe Geist RIVERINE ZONES, Spree/Dahme, since 2006 ongoing project

  • Neuwerk Kunsthalle e.V.

PRODROMUS

PRODROMUS Konstanz wurde von Johannes Hartmann in Zusammenarbeit mit der von Anna Hartmann und Claude Forget im Jahre 1998 aufgebauten Galerie PRODROMUS Paris gegründet und begann seine Ausstellungsaktivitäten im Sommer 2O15 mit der Ausstellung ›Kunst & Technik‹ mit dem Künstler Patrick Rocard aus Angers in Frankreich. Im Juli 2O16 folgte die Ausstellung ›SUCHEN & [ER]FINDEN‹ mit dem Künstler Johannes Braig aus Stuttgart. In dem neu erbauten Wohn- und Geschäftshaus in der Turmstrasse in Konstanz werden zukünftig auf 4 Etagen, mit einer Gesamtwandfläche von ca. 4O Metern, sowie auf einer 2 Meter breiten und 13 Meter hohen Wand, zwei bis vier Ausstellungen pro Jahr mit zeitgenössischer Malerei, Skulptur, Graphik und Fotografie von Künstlern insbesondere aus Frankreich und Deutschland gezeigt.

 

PRODROMUS
Turmstraße 8
78467 Konstanz

+49 7531 93645 80 
kontakt@prodromus-galerie.de
prodromus-galerie.de

Architektur & Landschaft, Licht & Schatten

Jean Murgue & Bernard Morel
 

In der Kunstnacht werden Jean Murgue [*196O] und Bernard Morel [*1957] vorgestellt. Beide stellen seit vielen Jahren erfolgreich in Frankreich und Deutschland aus. Jean Murgue verbindet Malerei und Zeichnung mit Skulpturen und verwendet für diese z.B. Baumaterial, Stahlbetonstäbe und Neonröhren. Seine Zeichnungen [Tinte auf Papier] und seine Skulpturen [Eisen und Holz] erinnern an mittelalterliche oder mystische Bildwelten. Figuren, Tiere, Bäume und Häuser stellen uns seine Welt aus Licht und Schatten vor. Bernard Morel sucht sich Baumaterialien in verfallenen Häusern, vor allem oxidierte Zinkbleche von Dächern oder Regenrinnen, und formt daraus seine Bilder. Diese wirken wie Fenster in die Landschaft. Bei manchen Bildern denkt man intuitiv an Herbststimmungen oder Winterlandschaften am Bodensee.

Begleitet wird die Ausstellung während der Kunstnacht mit passender Musik von Klassik bis Moderne.

  • Bernard Morel, Ciel D`Hiver, 92 x 69 cm, 2015

  • Jean Murgue, Les maisons rouges, 32 x 40 cm, 2015

Seemuseum Kreuzlingen

Das Seemuseum zeigt Geschichte und Gegenwart von Schifffahrt und Fischerei auf dem Bodensee, dazu weitere spannende See-Themen. Die Dauerausstellung wird bereichert durch Sonderausstellungen, Veranstaltungen und Angebote für Schulen. Zugleich ist das Seemuseum auch Café, Veranstaltungsort und Tagungsstätte. Der umgebende Seeburgpark lädt mit seinen historischen Gebäuden, den offenen Nutz- und Ruheflächen zum Verweilen und Spazieren ein.

Seemuseum Kreuzlingen
Seeweg 3

Ch–8280 Kreuzlingen

+41 716885242 
info@seemuseum.ch
seemuseum.ch

[Oktober–Juni] Mi, Sa, So 14–17 Uhr

[Juli–September] Di–So 11–17 Uhr

Süsswasser trifft Salzwasser

Michel Roggo & Alexandra Lulay
 

Nur drei Prozent des Wassers auf der Erde sind Süßwasser. Fünf Jahre lang hat Michel Roggo Süßwasserlebensräume rund um den Globus dokumentiert. Der international renommierte und vielfach ausgezeichnete Schweizer Fotograf zeigt 4O faszinierende Bilder von Unterwasserland- schaften, aufgenommen in der Schweiz und an exotischen Orten der Welt. Seine Bilder eröffnen Einblicke in fremde Welten und zeigen Paradiese von zauberhafter, doch auch zerbrechlicher Schönheit.

Von ebensolcher Schönheit sind die Werke der Goldschmiedin Alexandra Lulay: In ihrem Atelier in Kreuzlingen verwandelt sie nicht nur Schätze des Meeres in zauberhafte Kreationen, sondern auch Süßwasser- Zucht-Perlen und Edelsteine. Anlässlich der Kunstnacht 2O17 zeigt sie sowohl Schmuckstücke wie auch unverarbeitete Perlen und Korallen.

Jeweils um 19.15, 2O.15 und 21.15 Uhr wird die Ausstellung durch die Musikschule Kreuzlingen mit Musik und Tanz bespielt. Es entsteht eine Unterwasserlandschaft zum Eintauchen und Staunen. Ausgehend von den Bildern entwickeln die Jugendlichen der Tanz-Company ihr fließendes Bewegungsmaterial und freuen sich auf das einmalige Erlebnis, im Museum zu Live-Musik zu tanzen und dabei ihre Zuschauer zu verzaubern.

  • Tahiti-, Südsee- und Süßwasser-Zuchtperlen. © Alexandra Lulay

  • Donaudelta, Rumänien Ein aquatischer Garten Eden mit Seerose, im Flussdelta mit warmem und träge fließenden Wasser. © Michel Roggo

  • Seemuseum Kreuzlingen

Städtische Wessenberg Galerie

Die Städtische Wessenberg-Galerie ist aus der Sammlung des letzten Konstanzer Bistumsverweser Ignaz Heinrich Freiherr von Wessenberg [gest. 186O] hervorgegangen. Die Sammlung wurde anschließend kontinuierlich durch städtische Ankäufe sowie private Schenkungen erweitert. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der südwestdeutschen Kunst des 19. und 2O. Jahrhunderts und der Kunst des Bodenseeraumes und reicht bis in die Gegenwart. In den historischen Ausstellungsräumen werden wechselweise eigene Bestände und auf die Sammlung bezogene Sonderausstellungen gezeigt.

 

Städtische Wessenberg-Galerie

[Kulturzentrum am Münster]
 

Wessenbergstraße 43  

D–78462 Konstanz
 

+49 7531 900 921 oder 376

Barbara.Stark@konstanz.de

konstanz.de/wessenberg

Di–Fr 10–18 Uhr 

Sa+So+Feiertag 10–17 Uhr

Ein Expressionist zwischen Westfalen und Dresden

Peter August Böckstiegel
 

Peter August Böckstiegel [1889—1951] gilt neben Wilhelm Morgner und August Macke als einer der bedeutendsten Vertreter des westfälischen Expressionismus. Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Böckstiegel-Haus in Werther entstand, gibt einen anschaulichen Überblick über das facettenreiche Werk des Künstlers. Dabei werden auch Böckstiegels künstlerische Weggefährten wie Otto Dix, Conrad Felixmüller, Ludwig Godewols, Bernhard Kretzschmar, Robert Sterl, Theodor Steinkühler, Victor Tuxhorn und Max Westhäuser einbezogen.

  • Peter August Böckstiegel Stillleben; um 1919, Öl auf Leinwand; 91 x 79,5 cm. Slg. Bunte, © VG-Bild-Kunst Bonn 2017

  • Peter August Böckstiegel Bückeburger Kind; um 1924, AquarellPapier; 73 x 55,4 cm; Peter August Böckstiegel-Stiftung, Werther, © VG-Bild-Kunst Bonn 2017

  • Städische Wessenberg Galerie

Universität Konstanz

Die Universität Konstanz wurde 1966 als Reformuniversität für 3OOO Studierende ›auf der grünen Wiese‹ als kompakte Campus-Universität errichtet. Bekannt ist die Konstanzer Universität für ihre vielfältige ›Kunst am Bau‹. Der institutionelle Rahmen für die Kunstförderung wurde hier fantasie voller genutzt als anderswo. Vor allem in den ersten Bauphasen war man bestrebt, Künstler und Künstlerinnen miteinzubinden. Ziel war es Gestaltungsbeiträge zu stimulieren, die in einen aktiven, auch durchaus kritischen Bezug zur gebauten Realität treten konnten. Im Rahmen des Konstanzer Exzellenzclusters ›Kulturelle Grundlagen von Integration‹ ging es auch darum, neue Wege für ›Kunst im öffentlichen Raum‹ und für ›Kunst am Bau‹, die andere Ebenen der Interaktivität und Kommunikation ermöglichen, aufzuzeigen.

 

Universität Konstanz
 

Norbert P.K. Müller
Norbert.Mueller@vbv.bwl.de 

Kunst am Bau

Norbert P.K. Müller


Ob farbige Glasdächer, ein Lichtkanal oder Röhrenplastiken – die Kunst am Bau an der Universität Konstanz zeigt sich facettenreich und fantasievoll. Vielfältig sind die Bezüge, die zwischen gebautem Raum, Kunst und Wissenschaft hergestellt werden. Norbert Müller, Architekt beim Landesbetrieb ›Vermögen und Bau Baden-Württemberg‹ stellt einige der mehr als 5O Kunstwerke vor, die an der Universität im öffentlichen Raum installiert wurden. Begeh- und erfahrbare Raumobjekte, streitbare Köpfe oder zu kritischer Diskussion anregende Sinnbilder für die Vergänglichkeit der Zeit und die unermüdliche Suche nach Wissen – es gibt eine Menge zu entdecken. Je nach Wetterlage gestaltet Norbert Müller die Führungen mehr drinnen oder mehr draußen.

Treffpunkt: Bushaltestelle Eingangshalle

  • Lichtkanal, Sinje Dillenkofer, Foto: Inka Reiter, © Universität Konstanz

  • Piene,Lichtbaum, Foto: Inka Reiter, © Universität Konstanz

Urban Art [Schänzlebrücke]

Federführend für Idee und Umsetzung des Events ›Urban Art‹ im Rahmen der Kunstnacht 2O17 ist der Konstanzer Grafiker und Künstler Emin Hasirci [Designstudio Eminent]. In seiner langjährigen Wahlheimatstadt tritt der Experte für Gestaltung und Kommunikation im öffentlichen Raum mit zahlreichen Aktionen in Erscheinung. Seine bedeutsamsten aktuellen Projekte sind die Bemalung der Alten Rheinbrücke, das Event ›Signals under Traffic‹ an der Marktstätte sowie die Umsetzung eines ganzheitlichen Gestaltungskonzepts für mehrere Gasstationen der Stadtwerke. Die Arbeiten finden nicht nur beim Konstanzer Publikum großen Anklang. Wichtig ist dem Künstler, dass die Bildinhalte bei den Betrachtern ankommen. Es freut ihn, wenn die Menschen durch seine Kunst in einen Dialog zu dieser sowie untereinander treten.

 

Urban Art
Winterersteig 23

D–78462 Konstanz
 

Organisation:

Designstudio Eminent

Emin Hasirci

designstudio-eminent.de

signalsundertraffic.de

Urban Art Schänzlebrücke

RUSL, BANE, PEST, MEATS, NERZ, RABA, CHROMEO, CYOT, TIZER, KSEN
 

Urban Art im städtischen Raum stellt einen Bezug zwischen Kunstschaffenden, Betrachtern und Stadt her. Während das traditionelle Graffiti, auch ›Stylewriting‹ genannt, sich auf die Gestaltung von Buchstaben konzentriert, experimentiert Street-Art stärker mit figürlichen Darstellungen. An den Pfeilern unter der Schänzlebrücke, am linksrheinischen Ufer, kann man immer wieder neue Graffitis bewundern. In teilweise kurzen Zeiträumen werden die vorhandenen Kunstwerke überstrichen und durch neue Gemälde von Künstlern aus aller Welt ersetzt. Für den Abend der Kunstnacht wurden zehn Graffiti-Künstler eingeladen, die Wände unter einem einheitlichen Farbkonzept zu gestalten. Die Arbeiten können live beobachtet werden und Es besteht die Möglichkeit, mit den KünstlerInnen in Dialog zu treten.

Die künstlerischen Arbeiten der diesjährigen Kunstnacht entstehen mit freundlicher Unterstützung des traditionsreichen Unternehmens Farben- markt Gradmann sowie MONTANA-CANS, Gräber Arbeitsbühnen und WE-SUM Collective aus Konstanz.

  • RUSL, © Emin Hasirci

  • RUSL, © Emin Hasirci

Wasser für die Kunstnacht

Die Kunstnacht Konstanz Kreuzlingen 2O17 bringt ›Wasser‹ als Thema der Auseinandersetzung in Form künstlerischer Strategien in die beiden Stadträume. Wasser ist für Konstanz und Kreuzlingen ein wichtiger Bezugspunkt. Sofort denkt jeder an den Bodensee und den Rhein. Wasser ist ein verbindendes aber auch ein trennendes Element. Das Assoziationsfeld ist dabei weit: Sowohl optisch, akustisch als auch haptisch birgt das Medium Wasser eine Vielfalt an Optionen. Seine Wandelbarkeit ist extrem, sein Aussehen vielfältig: flüssig, als Dampf oder gefroren. Wasser ist Sinnbild für die Unaufhaltbarkeit unserer Zeitläufte, es ist ein universelles Reflexionsmedium.
 

Kunst im öffentlichen Raum 

Konzept und Kuration:

Helga Sandl

Matthias Berthold, Kristof Georgen, Felix Kiessling, Johanna Nocke, Rudolf Reiber


Mit konzeptionellen künstlerischen Arbeiten und minimalistischen Aussageformen wird eine klare Richtung eingeschlagen: Die Konzentration auf Elementares und auf eine reduzierte künstlerische Sprache. Matthias Bertholds Anweisungsschilder, ein Projekt des Kulturbüro Konstanz, fordern den Kunstnachtbesucher zu einfachen, aber ausgefallenen Handlungen auf. Kristof Georgen bringt mit ›Rauschpegel‹ das akustische Abbild von Friedrichshafen nach Konstanz. Felix Kiessling eröffnet mit ›Weltwasserspiegelsenkung‹ auf ästhetische und absurde Weise globale Zusammenhänge. In Johanna Nockes ›Wasserfronten‹ spiegeln sich die Grenze und unser eigenes Abbild verzerrt wider. (Eindrücke teilen unter: #wasserfronten). Rudolf Reiber macht in seinen monochromen Farbflächen ›oceangrey‹, ›extradark seegreen‹ und ›nightblack‹ das Unsichtbare sichtbar. 
Ein Informationsblatt mit Beschreibung der Konzepte und einem Plan der Standorte liegt im Gewölbekeller aus und kann hier heruntergeladen werden.

Unterstützt von der IBK, den beiden Städten Konstanz und Kreuzlingen sowie dem Bodenseeforum Konstanz.

  • Matthias Berthold, "sculpture@CityNord", Hamburg, CityNord, 2006

  • Johanna Nocke, Wasserfronten, Hauptzoll Konstanz Kreuzlingen 2016 / 2017, work in progress

  • Kristof Georgen, Rauschpegel 13.02.2001, Installationsansicht (Detail)

  • Rudolf Reiber, Ocean grey 2009, Lackfarbe auf Aluminium, 136 x 145 x 5 cm

  • Matthias Berthold, Skulpturenprojekt, Stade, Wallanlagen, 2013

  • Kristof Georgen, Rauschpegel 13.02.2001, Installationsansicht (Detail)

  • Felix Kiessling, Weltwasserspiegelsenkung Konstanz, Entnahme, 2016 / work in progress

Zebra Kino

Das Zebra Kino ist ein gemeinnütziger Verein von ehrenamtlich arbeitenden Filmenthusiasten. Wir lieben gutes Kino! Aus Begeisterung für gute Filme stellen 2O junge und alte Cineasten und Cineastinnen Woche für Woche ein spannendes Kinoprogramm zusammen und stehen dafür nicht nur hinter der Theke, sondern auch am Projektor. Und dabei läuft die gesamte Arbeit im Zebra Kino seit über 3O Jahren basisdemokratisch und auf ehrenamtlicher Basis ab. Als kommunales Kino steht unser Programm unter dem Motto ›Andere Filme anders zeigen‹. Das heißt, dass bei uns nicht nur die ehrenamtliche Arbeit, sondern auch das Kinoprogramm selbst ein bisschen anders abläuft als in kommerziellen Kinos. Wir spielen nicht einfach aktuelle Starts der Woche, sondern kuratieren unser Programm nach inhaltlichen Kriterien. 

Zebra Kino e.V.
Joseph–Belli–Weg 5
D–78467 Konstanz

+49 753160190 
buero@zebra-kino.de
zebra-kino.de

In der Kürze liegt die Würze

Was ist ein Kurzfilm?
 

Ist ein Kurzfilm einfach ein kürzerer Film? Und vor allem: Was kann ein Kurzfilm, was ein Langfilm nicht kann? Die Antwort – wer hätte das gedacht: Der größte Vorteil des Kurzfilms liegt in seiner Kürze. Aus diesem Grund widmet sich das Zebra Kino in der Konstanzer Kunstnacht dem Kurzfilm als eine der kürzesten Kunstformen. Ganz gleich wann Sie an diesem Abend ins Zebra Kino kommen, Sie werden die Möglichkeit haben, unser extravagantes und ganz und gar kurzweiliges Kurzfilmprogramm zu sehen. Bereits mit den kurz.film.spielen und unseren kurz-vor-filmen machen wir auf die Ausdrucksform des Kurzfilms aufmerksam. Für die Kunstnacht haben wir ein Programm vorbereitet – getreu dem Motto: In der Kürze liegt die Würze.

  • Zebra Kino

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