KUNSTNACHT KONSTANZ KREUZLINGEN

SAMSTAG 27/09/2014;  18—23 UHR

KUNSTVEREIN KONSTANZ
KUNSTVEREIN KONSTANZ

Der Kunstverein Konstanz wurde im Jahr 1858 gegründet und ist damit einer der ältesten Kunstvereine in Deutschland. Seit seiner Gründung verfolgt er vorrangig das Ziel, in Konstanz ein Forum für zeitgenössische Kunst zu schaffen. Bis heute ist der Kunstverein in Konstanz die einzige Institution, die ausschließlich Ausstellungen zur Gegenwartskunst anbietet. Der Kunstverein Konstanz bezieht sich in seinem internationalen Ausstellungsprogramm auf seine besondere Lage in einer europäischen Grenzregion, er fördert junge Künstler und kooperiert mit anderen Institutionen. Die qualitätvollen, hellen Oberlichtsäle des Kunstvereins sind Teil des Konstanzer Kulturzentrums am Münsterplatz. Der Kunstverein Konstanz hat  etwa 600 Mitglieder  und wird ehrenamtlich geführt.


Kunstverein Konstanz e.V.

Kulturzentrum am Münster

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Wessenbergstraße 39/41 

D-78462 Konstanz

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+49 753122351

info@kunstverein-konstanz.de

kunstverein-konstanz.de

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Anna-Maria Lacher-Rapp

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Di–Fr 10–18 Uhr 

Sa+So  10–17 Uhr  

SAIBLING, 1992

Simone Kappeler

Auftauchen im Bild

Im Rahmen der Preisverleihung des  18. »Konstanzer Kunstpreises«, den in diesem Jahr die Frauenfelder Fotografin Simone Kappeler erhält, eröffnet der Kunstverein Konstanz am 20. Juli um 11 Uhr die Ausstellung »Auftauchen im Bild«. Stadt und Kunstverein würdigen die Preisträgerin mit einer Schau ihrer Werke, die Einblicke in Simone Kappelers über dreißig Jahre fortdauerndes fotografisches Schaffen gibt. Die Ausstellung endet am 28. September.

Simone Kappeler zählt zu den wichtigsten Schweizer Fotokünstlerinnen ihrer Generation. 1952 in Frauenfeld geboren, studiert sie zuerst Kunstgeschichte und Germanistik, um sich ab 1975 an der Schule für Gestaltung in Zürich in der Fachklasse für Fotografie ausbilden zu lassen. Seitdem arbeitet Simone Kappeler als freischaffende Fotografin. 


 

Sonderveranstaltung 

Der Schriftsteller Gianni Kuhn liest um 21 Uhr Gedichte und Texte, die sich auf Simone Kappelers Lichtbilder, den fotografischen Schaffensprozess und die angewandte Technik beziehen und eröffnet so eine erweiterte Sicht auf Kappelers Bild-Welten. 

TOKYO, GINZA I, 2009
GEWÖLBEKELLER
GEWÖLBEKELLER

Im Gewölbekeller des Kulturzentrums am Münster präsentiert das Kulturbüro Ausstellungen und Kunstprojekte regionaler Bildender Künstler und Künstlerinnen, Theater- und Literaturprojekte der Freien Konstanzer Kulturszene sowie klassische Autorenlesungen. Die historischen Mauern schaffen ein besonderes kulturelles Ambiente. Gleichfalls entsteht Spannung zwischen der mittelalterlichen Architektur und den modernen literarischen und künstlerischen Inszenierungen.


Gewölbekeller
Kulturbüro der Stadt Konstanz

Kulturzentrum am Münster

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Wessenbergstraße 43

D-78462 Konstanz

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+49 753 19 00 90 0

muessigs@stadt.konstanz.de

konstanz.de

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Sarah Müssig

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Di–Fr 10–18 Uhr 

Sa+So  10–17 Uhr  

Bettina Kreb

Squaring the Circle

Artist-in-Residence-Programme sind aus der Kunst- und Kulturszene mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Die Künstlerin Bettina Kreb wird ab 25.7.2014 in Konstanz als »Artist in residence« arbeiten. Ihr Kunstprojekt 'Squaring The Circle' beschäftigt sich installativ mit der Thematik, sich dem 'Unmöglichen anzunähern' und versucht dabei das Spannungsfeld zwischen Gegenstandslosem und Naturalistischem zu erforschen. Das Projekt wurde initiiert, gefördert und unterstützt vom Kulturbüro, sowie gefördert von der Kunststiftung des Landkreises Konstanz. Es wird im Gewölbekeller des Kulturzentrums am Münster entstehen, gleichzeitig aber auch im öffentlichen Raum Platz finden. Geplant sind ein Amphitheater aus Sand im Pfalzgarten sowie ein Setting in einer Tiefgarage aus Beton und Holz. Die Entstehung der Installation darf beobachtet und begleitet werden. Der Öffentlichkeit in Konstanz wird es ermöglicht, an dem künstlerischen Prozess und dem Fortgang der künstlerischen Tätigkeit teilzunehmen. Zur Kunstnacht wird das Projekt letztmals zu sehen sein.

MUSEUM ROSENEGG
MUSEUM ROSENEGG

Das Museum Rosenegg wird durch die Stiftung Rosenegg ehrenamtlich geführt. Als Haus mit kulturellen Aktivitäten erfreut es sich seit 2007 zunehmender Besucherzahlen. Nebst Dauerausstellungen zeigt es in rascher Folge Sonderausstellungen mit einem Bezug zur grenzüberschreitenden Region. Kunstausstellungen stehen jährlich zwei auf dem Programm. Eine ist Künstlern gewidmet, die nicht vergessen gehen dürfen, die andere zeigt Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. 


Museum Rosenegg

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Bärenstraße 6 

CH-8280 Kreuzlingen

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+41 6728151

info@museumrosenegg.ch

museumrosenegg.ch

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Heidi Hofstetter

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Mi 17–19 Uhr 

Fr+So  14–17 Uhr  



Sehnsucht und Erfüllung

Malerei und Plastik

Zu den Gründungsmitgliedern der heutigen Gruppe „Kunst Thurgau“ gehörten u.a. Adolf Dietrich, Friedel Grieder, Ernst Graf und Hermann Knecht. Nicht eine Unité de doctrin was Kunststil und Inhalte betrifft lag 1941 dem Zusammenschluss zugrunde, sondern die Verbundenheit mit der Region und der Wunsch aus der Vereinzelung herauszutreten und gemeinsam auszustellen. Für die Sommer- Sonderausstellung vom 13. Juli bis 28. September 2014 darf das Museum Rosenegg auf Leihgaben von Werken der oben genannten vier Künstlerinnen und Künstler zurückgreifen.
 

Adolf Dietrich

* 9.11.1877 Berlingen

† 4.6.1957 Berlingen

Maler, Zeichner,

Lithograf, Fotograf

   

Friedel Grieder

* 19.7.1890 Bottmingen

† 26.2.1980 Willisdorf

Plastikerin, Parkfiguren

und Kleinplastik

   

Ernst Graf

* 17.5.1909 Bern

† 20.8.1988 Ermatingen

Maler und Grafiker,

Aquarell, Zeichnung,

Plakat und Karikatur

   

Hermann Knecht

* 24.8.1893 Stein am Rhein

†  8.1.1978 Schaffhausen

Maler, Zeichner

für Silberwarenfabrik

in Schaffhausen
 

STÄDTISCHE WESSENBERG-GALERIE
STÄDTISCHE WESSENBERG-GALERIE

Die Städtische Wessenberg-Galerie ist eine 150-jährige Institution, benannt nach dem letzten Bistumsverweser Ignaz Heinrich von Wessenberg (1774–1860). Nach seinem Tod vermachte er der Stadt Konstanz nicht nur sein stattliches Wohnhaus gegenüber dem Münster, sondern auch seine umfangreiche Bibliothek und die rund 400 Blatt umfassende Kupferstichsammlung. Dieses Erbe bildet bis heute den Grundstock einer bis ins 20. Jahrhundert stetig erweiterten Sammlung, die einen Schwerpunkt auf die Kunst des Bodenseeraumes und Künstler aus Südwestdeutschland legt, und deren herausragende Bestände in aktuellen Themenausstellungen präsentiert werden.

 

Städtische Wessenberg-Galerie

Kulturzentrum am Münster

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Wessenbergstraße 43 

D-78462 Konstanz

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+49 7531900921 oder 376

Barbara.Stark@konstanz.de

konstanz.de/wessenberg

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Dr. Barbara Stark

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Di–Fr 10–18 Uhr 

Sa+So+Feiertag 10–17 Uhr
  

Die alten Lotsenboote; 1907
© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie
Walter Leistikow: 

Berliner Impressionismus –

Werke der Berliner Secession

aus der Nationalgalerie

1898 gründete sich die Berliner Secession als Reaktion auf die offizielle Kulturpolitik unter Kaiser Wilhelm II. Ihre Mitglieder verband vor allem die Opposition gegen die fortschrittsfeindliche wilhelminische Kunstauffassung, das Streben nach individueller Arbeitsweise, nicht zuletzt jedoch auch stilistische Gemeinsamkeiten. Gezeigt werden Landschaftsbilder, Darstellungen des privaten Lebens und des facettenreichen Alltags von zahlreichen Künstlern wie Max Liebermann, Walter Leistikow, Max Slevogt, Lovis Corinth, Dora Hitz, Hugo von Habermann, Gotthardt Kuehl, Lesser Ury u.v.a.

Lesser Ury: Morgensonne; 1924
© STAATLICHE MUSEEN ZU BERLIN, NATIONALGALERIE 
geb. Graef, als Braut; 1895
© STAATLICHE MUSEEN ZU BERLIN, NATIONALGALERIE 
Reinhold Lepsius: Sabine Lepsius,
ZEBRA KINO
ZEBRA KINO

Das Programm des Zebra Kinos steht unter dem Motto »Andere Filme anders zeigen«. Als kommunales Kino und aus Überzeugung spielen wir Filme nicht, um damit Gewinne zu erzielen, sondern weil wir von der Qualität der Filme und Filmemacher überzeugt sind. Das Zebra gibt so Filmen eine Chance, die in kommerziellen Kinos keinen Platz finden. Die Bandbreite unserer demokratischen Filmauswahl, durch alle ehrenamtlichen Mitglieder, ist groß, vielfältig und spannend. Dokumentar-, Experimental- und Kurzfilme finden genauso ihren Platz, wie alte Filmklassiker, die wir wieder auf die Leinwand bringen. Als Kinofans möchten wir Filme möglichst unverfälscht zeigen, deshalb verzichten wir auf deutschsprachige Synchronisationen, wann immer es möglich ist und lassen stattdessen fremdsprachige Filme in der Regel in Originalfassung mit deutschen Untertitel laufen.

In diesem Jahr feiert das Zebra Kino sein 30-jähriges Jubiläum. Damit besteht das Kino, das seinen Ursprung 1983 in einer studentischen WG hier in Konstanz hatte, nunmehr seit drei Jahrzehnten und wird seither von einem engagierten ehrenamt- lichen Team betrieben. Aus Liebe und Begeisterung für gute Filme.


Zebra Kino e.V.

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Joseph-Belli-Weg 5 

D-78467 Konstanz

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+49 753160190

buero@zebra-kino.de

zebra-kino.de

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Fanny Zimmermann, Heinz Baumgartner,

Marco Marrandino, Geschäftsführer

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Do–Mo

Spielzeiten variieren 

Kurz . Kunst . Kino . Nacht .

Kurzfilme sind weit mehr als nur die Sparversion ihrer langen Leinwandbrüder oder bloße Fingerübungen übereifriger Film-studenten. Sie fordern mit ihrem Fokus auf Präsenz ganz andere Fertigkeiten und Herangehensweisen von den Machern. Der Kurzfilm stellt einen letzten Hort von Innovation undKreativität dar: eine Spielwiese, auf der sich Regisseureaustoben können, noch relativ losgelöst von den Gesetzen und Mechanismen des ertragfixierten Big Business.

Die Kunstnacht bietet eine ganz besondere Plattformfür diese wenig beachtet und oftmals verkante Kunstform.Wir, das Zebra Kino, sind in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern, der im Oktober zu elften Mal stattfinden Konstanzer Kurzfilmspiele, froh den Kurzfilm auf dieseWeise einem breiten Publikum zugänglich machen zu dürfen.Wir hoffen unseren Besuchern den Abend durch eineanlässlich der Kunstnacht ausgewählte Handvoll, dieser kleinen aber feinen Kunstwerke versüßen zu können. Die ausgewählten Kurzfilme werden in zwei Blöcken den Abend über zu sehen sein, dabei wird es zwischen jedem Kurzfilm eine kleine Pause geben.
 

GALERIE BAGNATO
GALERIE BAGNATO

Die Galerie Bagnato wurde 1987 gegründet. Der Galerieraum ist Teil eines Kehlhofes aus dem 17. Jahrhundert und besteht aus drei Ebenen. Geprägt wird der Raum von den hohen geweißelten Wandflächen von bis zu 10 Metern Höhe und vom rohen Holz der Balken. Jedes Jahr finden von April bis November etwa fünf Ausstellungen statt. Seit 2004 sind wir auf Messen präsent. Die Galerie zeigt Malerei, Zeichnung, Fotografie, Collage,Skulptur, Objektkunst und Installationen.


Galerie Bagnato

Galerie für Gegenwartskunst

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Bagnatosteig 20 

D-78465 Konstanz

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+49 75331393

info@galerie-bagnato.de

galerie-bagnato.de

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Heidi Frehland

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Di–Fr 15–17 Uhr 

So  11–13 Uhr  

Stahl, handgeschöpftes Papier,
Videoprojektion, Klang; Maße variabel 2012
Zwischen zwei Flüssen II (Between Two Rivers II)

Felicia Glidden, Alain Wozniak

Unterstömungen

Die neuen skulpturalen Klanginstallationen von Felicia Glidden ausweißen Ziegeln, Stahl und handgeschöpftem Papier werden überflutet vombewegten Licht eines Videofilms. Dieses Licht durchdringt das dünne, zerbrechliche Papier der Skulpturen und lässt sie wie hautähnlichearchitekturale Gebilde wirken. Das Licht umfasst die Klänge von Grillen,Glocken, Fahrzeugen und Straßenmusiker, gemischt mit gesprochenen Traumsequenzen und Kirchenglocken, die Felicia Glidden in New York und Washington DC, als auch in ländlichen Gegenden (mittlerer Westen der USA und Süddeutschland) sammelte. Die projizierten Videoprojektionen bestehen aus Bildern vonGemälden der Künstlerin, Bildern von Wasser, Bäumen und Straßen.Abstrakte Zeichnungen von obsessiver Natur stehen für das Intuitive.Sie sind inspiriert von Begriffen wie Verbundenheit, Schaltkreis, Informationsfluss und steigendem Energieverbrauch und ergänzen dieInstallationen perfekt. Zur Vernissage und auf der Kunstnacht wird derfranzösische Musiker Alain Wozniak mit interaktiven Improvisationen (Klarinetten, Elektronik und Looper) innerhalb der Installation für ein akustisches Erlebnis sorgen.

Musikperformance von Alain Wozniak um 19  Uhr und 21  Uhr.

Flach Kreis der Zeit (Flat Circle of Time)
Acrylfarbe, Bleistift und Tinte auf Papier, 48 x 32 cm, 2014
KULTURZENTRUM AM MÜNSTER
KULTURZENTRUM AM MÜNSTER

Kulturinteressierte, Nutzer und Nutzerinnen der städtischen Kulturinstitute und des Kunstvereins, die Besucher und Besucherinnen des Museumsshop und der Café-Restaurant-Bar "Wessenberg" finden im Kulturzentrum am Münster, dessen rote Fassade nicht zu übersehen ist, ein vielfältiges Angebot. In dem Gebäudekomplex befinden sich das Kulturbüro, die Stadtbücherei, die Städtische Wessenberg-Galerie, der Kunstverein, die Volkshochschule, sowie der BildungsTURM. Links zu den einzelnen Einrichtungen finden Sie weiter unten. Im Kulturzentrum am Münster befinden sich verschiedene multifunktionale Räume, die von Interessenten gemietet werden können.

 

Kulturzentrum am Münster

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Wessenbergstrasse 39 

D-78462 Konstanz

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+49 7531900900

konstanz.de
 

GALERIE GRASHEY
GALERIE GRASHEY

Die 1990 gegründete Galerie zeigt zeitgenössische Kunst, national und international. Die Schwerpunkte sind Malerei, Plastik, Zeichnung, Fotografie, Video. Junge, unbekannte, aber auch etablierte Künstler präsentieren in Wechselausstellungen ihre Werke in den Galerieräumen.

 

Galerie Grashey

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Schützenstraße 14 

D-78462 Konstanz

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+49 753116614

+49 1726272224

galerie@grashey.eu

grashey.eu

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Ursula Grashey

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Mi–Fr 15–18 Uhr 

und nach Vereinbarung

 

ohne Titel, Öl auf Leinwand, 125x175 cm, 2013
Birgitta ten Berge, Den Haag

Reihe Künstlerpaare: Birgitta ten Berge und Thomas Ankum 

Beide Künstler studierten an der Königlichen Akademie für Bildende Künste in Den Haag. Birgitta ten Berge versteht sich nicht als traditionelle Landschaftsmalerin, sondern als Künstlerin, die » Bilder mit Landschaften « kreiert. Mehrere Landschaftsbilder ordnet sie zu Gefügen aus rechtwinkligen Flächen. So entstehen spannungsreiche und spielerischeBezüge zwischen Farben, Kontrasten und Rhythmen. Thomas Ankum, seit 2011 Dozent ander Akademie Den Haag, arbeitet ebenfalls unter Anwendung von Rastern. Die Struktur seiner Bilderleitet sich von einem bit-map Raster her, dasoft bei Vergrößerungen von Druckarbeiten zusehen ist. Inspiriert von Genres aus dem 17.Jahrhundert, wendet er diese Technik auf Wald-und Berglandschaften sowie Blumenstillleben an. 
 

KUNSTRAUM KREUZLINGEN & TIEFPARTERRE
KUNSTRAUM KREUZLINGEN & TIEFPARTERRE

Der Kunstraum Kreuzlingen der Thurgauischen Kunstgesellschaft definiert sich als Ort für den » Discours « zeitgenössischer Kunst. Im Jahresverlauf werden fünf kuratierte monografische Projekte in Zusammenarbeit mit den Künstlern exklusiv auf die Räumlichkeiten hin entwickelt. Direkt unter dem Kunstraum gelegen ist seit 2008 das Tiefparterre. Geschoss und Plattform für elektronische Künste und experimentelle Projekte aus deren Forschungsbereich. Die aus den beiden Ausstellungsplattformen generierten inhaltlichen Synergien schätzen die KunstvermittlerInnen als nachhaltigen Wert des kuratorischen Ansatzes.


Kunstraum Kreuzlingen & Tiefparterre

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Bodanstraße 7a 

CH-8280 Kreuzlingen

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+41 793761335

tisserand@kunstraum-kreuzlingen.ch

kunstraum-kreuzlingen.ch

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Riachrd Tisserand, Kurator

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Fr 15–20 Uhr 

Sa+So  13–17 Uhr oder

nach Vereinbarung

Foto: David Siepert + Stefan Baltensperger

Archive of Various Views

Stefan Baltensperger

Mit einer multimedialen Inszenierung geht Baltensperger der Frage nach, wie wir uns als Individuen in einer von Massenmedien durchdrungenen und globalisierten Welt definieren und verorten. Der Künstler sucht die Funktionsweise von Gesellschaftsstrukturen und Netzwerken zu ergründen und stellt geopolitische Machtbeziehungen und deren gesellschaftliche Auswirkungen in Frage.

In einem automatisierten Prozess vernetzt Baltensperger den Ausstellungsraum mit Nachrichtenagenturen aus der ganzen Welt. Ohne dies zu wissen, bespielen diese den Raum, rund um die Uhr, mit immer neuen Bildern.

Mit »Archive of Various Views« zeichnet Baltensperger eine dezentrale Sicht auf die Welt. die unterschiedlichen Kontexte lassen ein hybrides Weltbild entstehen, das einem kulturellen Selbstbezug zu entkommen versucht und neue Bezüge forciert.

Muda Mathis und Sus Zwick

Olga und Olga und die koreanische Grossmutter –
eine zwei Kanal Videoinstallation von Muda Mathis und Sus Zwick

Als »singende Filmcrew« reisen wir im Sommer 2013 mit der Künstlerin Iris Ganz und unserer in Hamburg lebenden ukrainischen Freundin Viktoriya Levenko nach Russland, um dort die Bewegungen ihrer Familie nachzuvollziehen. Die Wege führten zum Don über die Ukraine auf die Insel Sachalin.

Aus den Eindrücken dieser  Reise und dem dort entstandenen Videomaterial montierten wir eine 2-Kanal Videoinstallation mit acht Songs, acht Auftritten, acht Fragen, Behauptungen, Beobachtungen und kleinen Reflektionen über das Gesehene und Gehörte, über das Erstaunliche und Verwirrende. Uns interessierten die kleinen Momente innerhalb der grossen vergangenen und aktuellen Geschichte Russlands und der ex-sowjetischen Realitäten.

 

Während der Kunstnacht veranstalten les Reines Prochaines, kleine blitzartige Konzerte auf dem Bouev’art.


 

NEUWERK KUNSTHALLE
NEUWERK KUNSTHALLE

Bereits in den » wilden Jahren « des Neuwerks wurde der Neuwerk Kunsthalle e.V. unter dem Motto » Gewerbe trägt Kultur « gegründet. Fünf Mal im Jahr ist die Kunsthalle seither der etwas andere Ort für zeitgenössische Kunst, Installationen, Performances, Musik, Theater, Filmvorführungen und Literatur. Es gilt: Experimente sind nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Mit der Ausstellungsreihe » Baustelle « hat die Neuwerk Kunsthalle eine besondere Plattform für Kunststudentinnen und -studenten geschaffen, wie es sie in der gesamten Bodenseeregion nicht gibt. Die Neuwerk Kunsthalle bietet Freiraum für Innovationen.


Neuwerk Kunsthalle e.V.

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Oberlohnstraße 3 

D-78467 Konstanz

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+49 1709672182

kunsthalle@neuwerk.org

kunsthalle.neuwerk.org

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Joachim Vojta

Reinhard Raich

Helga Sandl

Fenster; Spiegel, Klebeband, Äste, Ventilator, Lichtquelle
Größe variabel 2010, Foto: Eric Tschernow

FARO

Ulrich Vogl 

Eine einfache Dose mit einem ein Zentimeter breiten Schlitz hängt an einem Faden und dreht sich über einer Kerze. Ein Lichtschweif durchstreift den Raum. Eine zweite Dose mit Kerze in einer anderen Ecke dreht sich ebenfalls. Die Lichter scheinen zu kommunizieren, den Raum zu durchscannen. Ein Radio steht im Raum, dramatische Musik – großes Kino entsteht mit einfachsten Mitteln.

FARO (ital. Leuchtfeuer, Leuchturm, Scheinwerfer), ist sowohl Titel einer Arbeit als auch der gesamten Ausstellung. Dieser Titel ist emblematisch für Ulrich Vogls Skulpturen, Wandarbeiten und Installationen. Sichtbare, einfache, alltägliche Hilfsmittel lassen durch Schattenspiele, Projektionen, Spiegelungen, Licht und Bewegung eigene neue Welten und Geschichten entstehen. Neben FARO werden weitere Arbeiten in den Räumen der Kunsthalle und im Innenhof des Neuwerks zu sehen sein. 

Der gebürtige Kaufbeurer Ulrich Vogl studierte Bildende Kunst in München, Berlin. und New York. Vor dem Kunststudium war er zwei Jahre Student der Universität Konstanz. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und lebt heute in Berlin.

 

Wolkenfilmmaschine, Mobile mit Aluminiumwolken,
Metall, Farbe, Plexikugel, Motor
Größe: 120 x 100 x 100 cm
2013, Fotos: Eric Tschernow
GALERIE WESNER
GALERIE WESNER

Unsere in Konstanz ansässige Galerie kann auf mehr als 45 Jahre kunsthändlerische Tätigkeit und Erfahrung zurückblicken. 1965 gegründet, wird das Familienunternehmen heute in zweiter Generation von Christoph und Daniela Wesner geführt. Unser Galerieprogramm umfasst Malerei, Skulptur, Fotographie und Graphik der Gegenwart und des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus veranstalten wir regelmäßig Ausstellungen in den eigenen Räumlichkeiten und sind auf den führenden Kunstmessen in Deutschland, der Schweiz und in Österreich vertreten. Als Spezialität unseres Hauses gelten die guten Kontakte zu Kunstliebhabern, Sammlern und anderen Galeristen sowie die intensive Betreuung von Künstlern und Künstlerinnen.


Galerie Wesner

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Bodanstraße 15 

D-78462 Konstanz

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+49 753124741

info@galerie-wesner.de

galerie-wesner.de

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Christoph Wesner

Daniela Wesner

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Di–Fr 9.30–12.30 Uhr

14.30–18 Uhr

Sa 10–16 Uhr

Abstraction of Consumption: A Dream of Plenty 

Henry Fair

In den Fotografien des amerikanischen Künstlers Henry Fair vereinigt sich das Grauen industrieller Verwüstung mit der Schönheit abstrakter Kompositionen, die in nie gesehenen Farben schillern. Die Arbeiten entstehen auf seinen Streifflügen mit Kleinflugzeug und Kamera über Flächen mit Braunkohletageabbau, Papierfabriken, Düngemittelherstellern, Ölplattformen, Chemiefabriken oder Heizkraftwerken. Die zentralen Themen seiner Arbeit sind die Visualisierung der schwer greifbarenProzesse von globaler Erderwärmung, Umweltverschmutzung und –zerstörung und die Position, welche die Kunst in diesem Zusammenhang einnimmt.
 

Am Samstag, den 27.9.2014 ist die Vernissage der Ausstellung bereits ab 12   Uhr in Anwesenheit des Künstlers.

WINTERERSTEIG — GRAFFITI ART
WINTERERSTEIG — GRAFFITI ART

Seit Jahren kann man an den Mauerflächen unter der Schänzlebrücke am linksrheinischen Ufer immer wieder neue Graffities bewundern. In teils sehr kurzen Zeiträumen werden die vorhandenen Graffities überstrichen und die Flächen von immer wieder anderen KünstlerInnen neu gestaltet.

Diese Aktionen sind interessante Zeiterscheinungen, mehr noch, temporäre Kunstwerke. Der Konstanzer Fotograf Stefan Postius dokumentiert diesen steten Wechsel seit März 2013, da sie nach Überstreichen aus dem Gedächtnis verschwinden. Um diese Arbeiten bekanntzu machen, entstand zusammen mit dem international renomierten Konstanzer Graffiti-Sprayer Emin Hasirci, Pascal Botlik von Atelier Sale und dem Kulturbüro der Stast Konstanz ein Projekt, das am 27.9. im Rahmen der Konstanzer Kunstnacht 2014 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll.


Winterersteig

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Unter der Schänzlebrücke/

Nähe Sportareal Schänzle 

D-78462 Konstanz

 

SATE, foto: Stefan Postius

Mit freundlicher Unterstützung von MONTANA CANS wird am Abend der Kunstnacht 2014 parallel zur Projektion ausgewählter Graffities der letzten 1,5 Jahre und zu Erläuterungen zum Thema »Graffities« von Silvana Gebhart ein großes Graffiti in Zusammenarbeit von bis zu zehn überregionalen Graffiti-Künstlern entstehen. Die Arbeiten können live beobachtet werden und es besteht die Möglichkeit,mit den KünstlerInnen zu sprechen.

Folgende Künstler sind vertreten:

RUSL, HOMBRE, JEROO, DREIST, DATER, GEKO, QUIKNOW, ARES, SATE, 

 

ROSGARTENMUSEUM
ROSGARTENMUSEUM

Das Rosgartenmuseum bietet einen Querschnitt durch die Geschichte, Kunst und Kultur des Bodenseegebietes und der Stadt Konstanz von der Steinzeit bis heute. Die Dauerausstellung ist spannend auf hohem Niveau: Bedeutende Bildwerke, Skulpturen und Kunsthandwerk der Kunst- und Kulturgeschichte der Bodenseelandschaft, eine frühneuzeitliche Schatz- und Wunderkammer, die konfliktreiche Geschichte zwischen »Sauschwaben« und »Kuhschweizern«, Heckers Aufstand von 1848 und die Schicksale Verfolgter während des Dritten Reichs werden anschaulich präsentiert. Jährliche Sonderausstellungen zur Kulturgeschichte und Kunst der Region. Die stilvolle historische Museumscafeteria mit Innenhof lädt zum Verweilen ein.


Rosgarten Museum

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Rosgartenstraße 3–5 

D-78462 Konstanz

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+49 7531900246

EngelsingT@stadt.konstanz.de

konstanz.de

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Dr. Tobias Engelsing

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Di–Fr 10–18 Uhr

Sa+So 10–17 Uhr

© Archiv Engelsing
Kriegsgefangene französische soldaten in der seestrasse.
Sie wurden über den Internationalen gefangenenaustausch
von konstanz nach hause geschickt.

Die Grenze im Krieg –

Der Erste Weltkrieg am Bodensee

Im August 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Abseits des grausamen Sterbens an den Fronten, prägte der Krieg auch das Leben in Konstanz und an der Grenze zur neutralen Schweiz. Wie erlebten die Konstanzer in einer Garnisonsstadt die Mobilisierung? Wie sah der Alltag an der abgesperrten deutsch-schweizer Grenze aus? Die Grenze wurde zum Fluchtpunkt für zahlreiche Intellektuelle und über Konstanz erfolgte der vom Internationalen Schweizerischen Roten Kreuz organisierte Austausch verletzter Kriegsbeteiligter zwischen Deutschland und Frankreich. Das Rosgartenmuseum zeigt im Richentalsaal des Kulturzentrums am Münster eine Sonderausstellung mit Objekten, Lebensgeschichten, Erinnerungen und historischem Film- und Bildmaterial.
 

Das Rosgartenmuseum bleibt geschlossen, bitte besuchen Sie die Ausstellung »Die Grenze im Krieg – Der Erste Weltkrieg am Bodensee« im Kulturzentrum am Münster.

© stadtArchiv konstanz
austausch der schwerverwundeten am konstanzer bahnhof 1916
BILDUNGSTURM
BILDUNGSTURM

Als ältester Wohnturm inmitten von Konstanz wird der BildungsTURM zum zentralen Ort der Begegnung. Ausstellungen und Projekte der Konstanzer Hochschulen sowie der Schulen füllen den BildungsTURM mit Leben. Unter der Leitung des Amtes für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz finden im BildungsTURM regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Bildungsthemen statt. In Zusammenarbeit mit den Hochschulen und Schulen in Konstanz entsteht ein vielseitiger und interessanter Bildungs- und Wissenstransfer in die Bevölkerung. Der BildungsTURM befindet sich im Kulturzentrum am Münster im rückwärtigen Teil des Grundstückes Katzgasse 5. Zugang über Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstraße 43.


BildungsTURM Konstanz

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Wessenbergstraße 43 

D-78462 Konstanz

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+49 7531900907

Waltraut.Liebl@konstanz.de

bildungsturm.konstanz.de

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Dr. Waltraut Liebl-Kopitzki

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Di–Fr 10–18 Uhr

Sa+So 10–17 Uhr

Hugo Häring Auszeichnung 2014

Bund Deutscher Architekten BDA

Der Hugo-Häring-Landespreis, auch bekannt als der » Große Hugo «, ist der bedeutendste baden-württembergische Architekturpreis. Er wird seit 1969 in dreijährigem Rhythmus vom BDA Baden-Württemberg an Architekten und Bauherren für ihr gemeinsames Werk verliehen. Als erste Stufe des Auswahlverfahrens zumHugo-Häring-Landespreis 2015 wird in diesem Jahr der » Kleine Hugo « verliehen. Die Ausstellung zeigt alle 59 eingereichten Architektur-projekte der Kreisgruppe Bodensee und die 12 Preisträger. Alle ausgezeichneten Bauten werden im Folgejahr auf Landesebene am Auswahlverfahren zum Hugo - Häring - Landespreis 2015 teilnehmen. 

BOULEV'ART
BOULEV'ART

»Boulev’art« ist eine temporäre und einmalige Intervention im öffentlichen Raum für die Kunstnacht 2014. Auf dem Boulevard zwischen Helvetia- und Löwenplatz werden in Kreuzlingen zum Thema »Carnaval des Animaux« verschiedene Arbeiten Platz in einem Schaufenster oder auf einer Hauswand finden – Projektionen von Kurzfilmen und neu geschaffene Arbeiten junger Schweizer Künstlerinnen und Künstler wechseln sich ab. »Carnaval des Animaux« ist als geflügelter Ausdruck hauptsächlich vom Werk des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns geprägt, gleichzeitig ruft der Titel etliche Bilder im inneren Auge hervor, in denen wir Tiere in Bewegung, sie durch Strassen defilieren sehen. In teils ungewöhnlichen Herangehensweisen werden die Erwartungen an die Thematik erfüllt oder bewusst enttäuscht. Vielleicht trabt das Pferd nicht feierlich durch den Boulevard in Kreuzlingen, sondern nimmt sich gemütlich eine Auszeit im Wasser.

 

Mit Arbeiten von:

Greta Alfaro (ES)

Coral Morphologic & Borscht Corp. (US)

Michael Etzensperger (CH)

Selina Grüter+Michèle Graf (CH)

Dylan Spencer-Davidson (GB/CH)

Timo Ullmann (CH)

Esther Urlus (NL)

Kollaboration von Boulev’art und den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur

In Zusammenarbeit mit den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur entsteht eigens für die Kunstnacht ein rund einstündiges Programm mit filmischen Schmankerln rund um »Carnaval des Animaux«, zusammengestellt von John Canciani, künstlerischer Leiter des Festivals, und Aline Juchler.

 

Partner:

18. Internationale Kurzfilmtage Winterthur, 4.–9. November 2014

kurzfilmtage.ch 

Kurzfilme

Das Kurzfilmprogramm beginnt um 21:30 Uhr und wird im Modehaus Trösch an der Hauptstrasse gezeigt.

Boulev'art Kreuzlingen

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Hauptstraße 3–5 

CH-8280 Kreuzlingen

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Kuratiert von Aline Juchler,

eingeladen vom Kunstraum Kreuzlingen

kunstraum-kreuzlingen.ch

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Aline Juchler, Kuratorin

Coral Morphologic, Natural History Redux
2014, Filmstill
UNIVERSITÄT KONSTANZ
UNIVERSITÄT KONSTANZ

Die Universität Konstanz wurde 1966 als Reformuniversität für 3.000 Studierende » auf der grünen Wiese « als kompakte Campus-Universität errichtet. Bekannt ist die Konstanzer Universität für ihre vielfältige und originelle » Kunst am Bau «. Der institutionelle Rahmen für die Kunstförderung wurde hier fantasievoller genutzt als anderswo. Vor allem in den ersten Bauphasen war man bestrebt, Künstler und Künstlerinnen noch während der Planungen für die aktive Mitarbeit zu gewinnen. Ziel war es, Gestaltungsbeiträge zu stimulieren, die in einen aktiven, auch durchaus kritischen Bezug zur gebauten Realität treten konnten. Im Rahmen des Konstanzer Exzellenzclusters » Kulturelle Grundlagen von Integration « ging es auch darum, neue Wege für » Kunst im öffentlichen Raum « und für » Kunst am Bau «, die andere Ebenen der Interaktivität und Kommunikation ermöglicht, aufzuzeigen.


Kunst am Bau

Universität Konstanz

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+49 7531901299

norbert.mueller@vbv.bwl.de

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Norbert P.K. Müller

Foto: wolfram janzer
Friedrich gräsel»röhrenplastiken«1974

Die Kunst am Bau der Universität Konstanz

Führungen von Norbert Müller

Ob farbige Glasdächer, ein Lichtkanal oder Röhrenplastiken–    die Kunst am Bau an der Universität Konstanz zeigtsichfacettenreich und phantasievoll. Vielfältig sinddie Bezüge, die zwischen gebautem Raum, Kunst undWissenschaft hergestellt werden.

Norbert Müller, Architekt beim Landesbetrieb » Vermögen undBau Baden-Württemberg « stellt einige der mehr als 50 Kunstwerke vor, diean der Universität im öffentlichen Raum installiert wurden. Begeh- und erfahrbare Raumobjekte, streitbare Köpfe oder zu kritischer Diskussionanregende Sinnbilder für die Vergänglichkeit der Zeit und die unermüdliche Suche nach Wissen – es gibt eine Menge zu entdecken. Je nach Wetterlagegestaltet Norbert Müller die Führungen mehr drinnen oder mehr draußen. 

FOTO: Inka Reiter
Lichtkanal Nachtansicht, 
©Universität Konstanz
FOTO: WOLFRAM JANZER
FRANZ BERNHARD »konstanzer torso« 1989
GALERIE GEIGER
GALERIE GEIGER

Seit ihrer Gründung 1975 präsentiert die Galerie Geiger sieben bis acht Ausstellungen international renommierter Künstler pro Jahr. Jede Ausstellung wird in direkter Zusammenarbeit mit den Künstlern konzipiert und bietet Einblicke in das Gesamtwerk und seine Entwicklung. Den Schwerpunkt des Galerieprogramms bildet die internationale Avantgarde der Sechziger Jahre (von Assemblage bis ZERO) sowie wichtige Vertreter der konkreten Kunst und der Op Art. Alle Ausstellungen werden von dem Kunsthistoriker Dr. Stephan Geiger wissenschaftlich betreut. Die Galerie Geiger verfügt hier über ein Fachwissen, auf das viele Sammler und Museen immer wieder vertrauensvoll zurückgreifen.


Galerie Geiger

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Fischmarkt 5a 

D-78462 Konstanz

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+49 7531917531

info@galerie-geiger.de

galerie-geiger.de

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Dr. Stephan Geiger

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Di–Fr 13.30–18 Uhr 

Sa 11–17 Uhr

 

Robert Schad, DUREIK, 2008
38 x 55 x 57 cm, Vierkantstahl 45 mm

SKRIT

Robert Schad

Robert Schad (*1953) zählt zu den international renommiertesten Stahlbildhauern der Gegenwart. Seine aus massivem Vierkantstahl gefertigten Arbeiten zeichnen sich durch eine starke physische Präsenz des Materials aus. Zugleich gelingt es Schad, seinen Skulpturen eine fast spielerische Schwerelosigkeit und fließende Eleganz zu verleihen, die beim Betrachter den Eindruck eines tänzerischen Schwebens hervorruft.

 

Europaweit haben Großskulpturen von Schad Eingang in den öffentlichen Raum gefunden, wie z. B. seine über das Wasser tänzelnde Linie vor der Fachhochschule in Regensburg, sein spektakulär platziertes Werk für das neue Schwarzwald-Baar Klinikum in Villingen-Schwenningen oder sein monumentales, 34 Meter hohes Kreuz auf dem Pilgerplatz des portugiesischen Wallfahrtsortes Fátima.

Kurzeinführung in die Ausstellung um 19 und   21  Uhr.
 

ARTROOM
ARTROOM

Der artROOM Konstanz entwirft und organisiert innovative Vermittlungsstrategien für zeitgenössische Kunst, erarbeitet Ausstellungskonzepte für Institutionen und Unternehmen, erstellt Nutzungskonzepte für kreative Räume, macht Kunst und kulturelles Engagement öffentlich und berät private Interessenten bei allen Themen rund um die »Schönen Künste«. Als Galerie präsentiert und vermittelt der artROOM Konstanz Werke nationaler und internationaler bildender Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Fotografie, Installation, Malerei, Video und Zeichnung.


artROOM Konstanz

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Schneckenburgstraße 11 

D-78467 Konstanz

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+49 75319454550

info@artroom-konstanz.com

artroom-konstanz.com

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Roland Fischer

 

BLICKWECHSEL

Uwe Langmann, Hans Findling, Cherry Goldenberg, Sandra Schlipköter, Mirco Zett, Simone Albert u.w.

Dieses Jahr öffnet der artROOM Konstanz anlässlich der Kunstnacht 2014 seine Räumlichkeiten in den Rieter Werken und gibt die Möglichkeit, die jungen Künstler und Künstlerinnen sowie ihre Arbeiten kennen zu lernen. Bei der extra für diesen Anlass konzipierten Ausstellung BLICKWECHSEL präsentieren wir einen Mix aus Fotografie, Malerei, Lichtinstallation, Pop-Art und Illustrationskunst, um Ihnen einen Eindruck von der hohen Qualität und der Vielfalt der kreativen und künstlerischen Auseinandersetzungen vorzustellen. Für alle Freunde, Förderer und Gäste findet am Abend eine Kunstschau der besonderen Art & Weise statt. Einige der ausgestellten Künstler werden persönlich anwesend sein. Unter allen Besuchern des artROOM Konstanz wird ein ausgestelltes Kunstwerk verlost.

KARSTADT — MONDINSTALLATION
KARSTADT — MONDINSTALLATION

 »mond« ist eine temporäre Installation des Künstlers Ulrich Vogl die anlässlich der Kunstnacht Konstanz Kreuzlingen 2oI4 entstand. Der bereits vielfach ausgezeichnete Wahlberliner studierte an der Universität Konstanz bevor es ihn für das Studium der Bildenden Künste nach München, Berlin und New York zog. Einige seiner Werke spielen bewusst mit der Gegenüberstellung von Alltagsobjekten und Naturphänomenen ― so wird die Straßenlaterne der Stadtwerke allein durch Ortswechsel und Neigung tagsüber zur Skulptur und nachts zum Mond. 

 

Karstadt

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D-78462 Konstanz

ulrich-vogl.de 

foto: atelier salé

Dank

― Sarah Müssig vom Kulturbüro der Stadt Konstanz für die großzügige Unterstützung ― Helga Sandl für die Projektleitung ― Rainer Mogg für tatkräftiges Anpacken und das »Wissen Wie« ― Reinhard Raich und Joachim Vojta für die Aufbauhilfe ― Raimund Franke und Heico Fröhlich von Karstadt für die Offenheit gegenüber dem Projekt und die unkomplizierte Umsetzung ― Christoph Wagner für`s kontinuierliche Mitdenken ― Florian Sers von den Stadtwerken für das Bereit-stellen der Straßenlaterne ― Viola Vogel und Pascal Botlik von atelier salé für das Plakat.

foto: atelier salé
THEATER AN DER GRENZE
THEATER AN DER GRENZE

Das »Theater an der Grenze« wurde am 12. Juli 1968 als Verein auf Initiative des Psychiaters Norman Elrod gegründet. Ende 1971 wurde das Theater in einen Gastspielbetrieb umgewandelt, den Thomas Onken organisierte. Nach Thomas Onken übernahmen Dieter Glaus (1974/81), Toni Brunner (1981/2000), Dorena Raggenbass (2000/07) und ab September 2007 Seraina Perini und Micky Altdorf das Vereinspräsidium und die Leitung des Theaters. Seraina Perini wurde in der Geschäftsleitung Ende 2009 von Flavia Mösli abgelöst. Zur neuen Saison 2012 gab Micky Altdorf nach fünfjährigem Engagement die Programmleitung in die Hände von Sarah Thurnheer und Markus Fisch. Zunächst wurde das Theater lediglich von privaten Gönnern unterstützt, ab den siebziger Jahren leistete die Stadt Kreuzlingen eine geringfügige Subvention, die später erhöht und schliesslich durch kantonale Beiträge aufgestockt wurde. Es werden 15 bis 20 Aufführungen pro Jahr hauptsächlich aus den Bereichen Theater, Kabarett, Musik und Literatur gezeigt. Das Theater bietet 99 Plätze.
 

Theater an der Grenze

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Hauptstrasse 55a 

CH-8280 Kreuzlingen

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+41 792479424

info@theaterandergrenze.ch

theaterandergrenze.ch

27/09/2014

Kunstnacht Konstanz Kreuzlingen AG

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Marie Lacher-Rapp
Kunstverein Konstanz 
Wessenbergstraße 39/41
D-78462 Konstanz

lacher-rapp@t-online.de
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Richard Tisserand
Kunstraum Kreuzlingen
Bodanstrasse 7a
CH-8280 Kreuzlingen

tisserand@kunstraum-kreuzlingen.ch
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Helga Sandl
Neuwerk Kunsthalle e.V.
D-78467 Konstanz

helga.sandl@wortwuerzel.com
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